Barbara Karlich Show vom 16.05.2019

Sparen muss man sich leisten können

Oft reicht das Einkommen kaum aus, um die monatlichen Fixkosten abzudecken. Ist es nur möglich zu sparen, wenn man eklatant mehr verdient als zur Finanzierung der elementaren Lebensbedürfnisse nötig ist? Oder kann es jedem gelingen, einen Notgroschen beiseite zu legen, wenn man genau überlegt, wo man Abstriche machen kann?

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Sonja, 56, Finanzberaterin aus Tirol,
weiß aus eigener Erfahrung: „Wer sparen will, muss konsequent durchhalten und das länger als zwei Monate.“ Menschen, die nicht daran denken, sich einen finanziellen Polster anzulegen, kann sie nicht verstehen: „Wer nichts für seine Zukunft tut, der hat keine. Alle geben ihr Geld immer nur aus, keiner denkt daran zu sparen.“  Sie selbst behauptet, sehr zielstrebig zu sein. „Ich habe in meinem Leben bereits alles erreicht, was ich mir gewünscht habe, weil ich meine Pläne immer konsequent verfolge.“

Nici, 34, gelernte Köchin aus Oberösterreich,
erzählt, dass sie es alleinerziehende Mutter finanziell nicht immer leicht hat. „Ich habe zwei Kinder, denen ich natürlich ein gutes Leben bieten möchte. Die  monatlichen Fixkosten geben mir allerdings nur wenig Spielraum.“ Warum sie es kaum schafft, einen Notgroschen zur Seite zu legen, erklärt sie folgendermaßen: „Ich bin selbst nicht schuldenfrei. Da bin ich froh, wenn wir über die Runden kommen. Sparen ist für mich eine echte Herausforderung.“