Barbara Karlich Show vom 14.05.2019

Schluss, aus, vorbei: Deshalb ist meine Beziehung gescheitert

Gründe eine Beziehung aufrecht zu erhalten, gibt es viele – doch wann ist es besser, sie zu beenden? Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich. Muss das Ende einer Beziehung immer mit Leid verbunden sein? Oder kann eine Partnerschaft auch aus Vernunftgründen beendet werden, weil man sich bewusst dafür entscheidet, lieber getrennte Wege zu gehen?

© ORF
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Elisabeth, 62, gelernte Bürokauffrau in Pension aus Wien,
erzählt, dass sie zwölf Jahre lang eine Affäre hatte: „Ich war die Geliebte eines verheirateten Mannes. Ich wusste von Anfang an, dass er nur eine Frau für die schönen Stunden des Lebens suchte und hatte auch kein Problem damit.“ Sie resümmiert weiter: „Wir hatten eine wunderschöne Zeit, bis dann noch eine dritte Frau ins Spiel kam. Das wurde mir dann zu viel. Eine Ehefrau und zwei Geliebte, das ging mir dann einfach zu weit.“

Anton, 65, Journalist in Pension aus der Schweiz,
führte achtzehn Jahre lang ein Doppelleben, wie er erzählt. „Ich war mit meiner Frau verheiratet und habe eine Familie gegründet. Ich habe mich aber oft heimlich mit Männern getroffen, mit denen ich meine Homosexualität ausgelebt habe“. Als Betrug sah er das nicht. „Ich habe in der Ehe nach dem Motto gelebt, dass ich mein Leben emotional einfach halten will und war ein Feigling.“ Von seiner Homosexualität hat er seiner Exfrau erst nach der Scheidung erzählt. „Irgendwann konnte ich mit der Heimlichtuerei einfach nicht mehr weiterleben.“