Barbara Karlich Show vom 18.03.2019

Arbeiten bis zum Umfallen? Nicht mit mir!

Die Menschen werden immer älter. Möglicherweise müssen wir künftig noch länger arbeiten, bevor wir in Pension gehen können. Doch mit steigendem Lebensalter häufen sich auch die körperlichen Beschwerden. Und reicht die Pension dann auch aus, um die neu gewonnene Freiheit zu genießen? Manche Menschen entscheiden sich auch bewusst dafür, weniger zu arbeiten um eine bessere Lebensqualität zu haben.

© ORF
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Inge, 72, Arztassistentin in Pension, aus Wien
hatte zahlreiche Jobs in ihrem Leben. Sie war Verkäuferin, Fahrlehrerin, machte den Taxischein und zuletzt arbeitete sie als Arztassistentin. „Ich habe immer mehr als vierzig Stunden pro Woche gearbeitet. Das hat mir nie was ausgemacht.“ Genug hat sie aber auch in ihrer Pension noch nicht. „Für mich war arbeiten auch immer eine Leidenschaft. So suche ich auch jetzt immer noch nach Möglichkeiten mich zu betätigen.“

Leif, 46, Art Director aus Oberösterreich,
fordert: „Die Arbeit muss sozialer werden. Die Menschlichkeit fehlt oft.“ Leif weiß, dass sich negativer Stress, den viele aus der Arbeit mitnehmen, auf die ganze Familie auswirkt. Er befürwortet das bedingungslose Grundeinkommen. „Das gibt den Menschen die Möglichkeit, nur noch den Jobs nachzugehen, die sie auch wirklich machen möchten, und wo ihre Fähigkeiten gut zur Geltung kommen.“