Barbara Karlich Show vom 11.03.2019

Für meine Karriere tue ich alles

Viele Menschen arbeiten unermüdlich an ihrer Karriere. Sie verfolgen ihre Ziele konsequent, um beruflich erfolgreich zu sein. Manchmal bleiben dabei allerdings das private Glück oder die Familie auf der Strecke. Wie weit geht die Opferbereitschaft, wenn es um die Karriere geht? Und wie kann man es schaffen, die persönliche Komfortzone zu verlassen, um seine beruflichen Pläne zu verwirklichen?

© ORF
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Barbara, 41, Bad- und Lichtdesignerin aus der Steiermark,
wollte sich schon in jungen Jahren selbständig machen. „Ich wollte es mit neunzehn Jahren als junge Mutter allen beweisen, dass auch ich erfolgreich sein kann“ Sie eröffnete mit ihrem Mann ihr erstes Geschäft, bis ihr zweites Kind auf die Welt kam. „Auch wenn mir mein Beruf wichtig ist, steht die Familie bei mir an erster Stelle. Ich würde sie niemals zugunsten meiner Karriere vernachlässigen.“

Dimitri, 30, Zirkusdirektor aus Kärnten,
wollte bereits als Kind Zirkusdirektor werden, doch es dauerte lange, bis sein Traum in Erfüllung ging. „Ich studierte und arbeitete jahrelang als Lehrer, bis ich merkte, dass mich diese Tätigkeit nicht wirklich erfüllte.“ Schließlich gründete er seinen eigenen Zirkus. „Mein gesamtes Leben dreht sich um den Zirkus und es bleibt vieles auf der Strecke. Ich hätte auch gerne eine Freundin. Sie müsste sich allerdings mit meinem Beruf arrangieren.“