Barbara Karlich Show vom 12.09.2019

Wer viel hat, der soll auch viel geben

Wiederholungssendung vom 26.02.2019

Wer es sich leisten kann, könnte doch anderen Menschen, die an der Armutsgrenze leben, finanziell unterstützen. Oft fällt es aber gerade jenen, die wohlhabend sind, gar nicht so leicht, ihr Geld zu teilen. Oft sind es vielmehr jene Menschen, die selbst weniger haben, die anderen helfen.

© ORF
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Andrea, 53, Sekretärin in Pension aus Wien,
kann verstehen, dass sich wohlhabende Menschen belästigt fühlen, wenn sie um Spenden gebeten werden. „Menschen haben für ihr Geld hart gearbeitet oder es von ihrer Familie geerbt, für mich ganz klar, dass damit die eigenen Träume und Wünsche erfüllt werden wollen.“ Selbst ist sie sozial engagiert: „Ich betreibe einen Sozialmarkt für bedürftige Menschen. Ich konnte nicht mitansehen, wie viele Lebensmittel tagtäglich vernichtet werden. Bei mir kann jeder einkaufen, der nachweist, dass er mit seinem Einkommen kein Auslangen findet.“

Günther, 69, Bürgermeister in Pension aus der Steiermark ,
wollte in der Pension einfach nicht untätig bleiben: „Nur Sport zu betreiben reichte mir nicht aus. Da es meiner Familie und mir all die Jahre über so gut ging, wollte ich der Gesellschaft etwas zurückgeben.“ Daher ist er als Feuerwehr-Rettungssanitäter tätig. „Außerdem unterstütze ich ein Kriseninterventionsteam. Zu sehen wie dankbar die Menschen sind, auch wenn es manchmal nur ein Gespräch ist, bereichert ungemein.“