Barbara Karlich Show vom 09.07.2019

Ein „Klick“ zu viel hat mein Glück zerstört

Wiederholunssendung vom 20.09.2018

Soziale Netzwerke und Dating-Plattformen können das Liebesleben erleichtern. Viele Paare lernen sich heutzutage online kennen. Im Internet lauern aber auch viele Gefahren: Manche präsentieren sich anders, als sie tatsächlich sind. Manche suchen nur ein schnelles Abenteuer, obwohl sie vorgeben, eine fixe Partnerschaft zu suchen. Andere wiederum erliegen einer Verlockung aus dem Internet und zerstören auf diese Weise ihre Beziehung.

© ORF
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Joachim, 45, Versicherungskaufmann und Gemeinderat aus Niederösterreich,
ist der Meinung, dass man bei der Partnersuche im Internet vorsichtig sein sollte. „Das Internet ist eine Werbeplattform. Da verkauft sich jeder nur von seiner besten Seite. Obwohl ich verheiratet bin, bekomme ich Anfragen von Frauen“. Er erzählt, dass er sich zwar geschmeichelt fühlt, diese Anfragen aber nicht beantwortet: „Auch online muss man Verantwortung für seine Handlungen übernehmen. Deshalb habe ich auch kein Verständnis für so genannte Ausrutscher, die durch einen Mausklick passieren können.“

Sylvia, 49, Tankstellenmitarbeiterin aus Kärnten,
traut nur Menschen, die ihr im realen Leben begegnen: „Ich bevorzuge ein persönliches Kennenlernen, denn ich will einer Person in die Augen schauen, mit ihr reden und sie auch riechen können. Dann hat die Beziehung eine ganz andere Basis und hält auch länger.“ Einmal hat sich lieber aber doch über eine Dating-Plattform verliebt: „Nach kurzer Zeit war ich wieder getrennt. Denn ich habe mich mehr in die schön geschriebenen Worte verliebt, als in den Menschen selbst.“