Barbara Karlich Show vom 04.12.2017

Licht ins Dunkel : Machen wir es möglich

Am heutigen ‚TAG FÜR LICHT INS DUNKEL‘ stellt sich auch die Barbara Karlich Show in den Dienst der guten Sache und unterstützt die Kampagne, die nun schon seit 45 Jahren ideelle und  auch materielle Hilfe für in Not geratene Menschen und Familien in Österreich anbietet.

© ORF
© ORF

Heinz, 56, Fußmaler aus dem Burgenland,
wurde ohne Arme geboren, da seiner Mutter während der Schwangerschaft das Medikament Contergan verschrieben wurde. In seiner Jugendzeit hat er am meisten darunter gelitten. Heinz ließ sich nicht unterkriegen und hat in frühester Jugend begonnen seine Zehen für den alltäglichen Gebrauch zu trainieren. „Ein Brot abschneiden zum Beispiel kann ich sogar mit meinen Zehen“, erzählt Heinz. Am stolzesten ist er aber, dass er mit seinen Zehen malen gelernt hat und damit auch seinen Lebensunterhalt verdient. Mit der angeeigneten Aquarelltechnik malt Heinz hauptsächlich Landschaften und Blumen.

Berni, 20, Schülerin aus Kärnten,
lag monatelang im Wachkoma, da sie am Nachhauseweg von einem Auto überfahren wurde. Obwohl die erste Diagnose lautete, dass sie nicht mehr gehen können würde, hat sie es dennoch geschafft. „Es war ein jahrelanger schwieriger Prozess wieder ins Leben zurückzufinden.“ Heute braucht Berni gerade noch einen Vierstockpunkt. Bernie möchte Menschen Mut machen, sich selbst nicht aufzugeben – egal was passiert. „Es ist immer wichtig Ziele zu haben.“ Bernis nächstes Ziel lautet: „Ich möchte als Werbegesicht für ein Unternehmen arbeiten, das den Gedanken der Inklusion lebt.“ Und sie ist überzeugt, dass sie es schaffen wird, denn „anders zu sein, darf heute kein Tabuthema mehr sein. Jeder ist besonders, so wie er ist.“