Barbara Karlich Show vom 08.06.2017

Altersvorsorge: Verschwendung oder Notwendigkeit?

 Macht es Sinn schon in jungen Jahren etwas beiseite zu legen und für später vorzusorgen, oder ist es besser das Leben im jeweiligen Augenblick in vollen Zügen zu genießen und nicht absichernd für eine Zukunft Sorge zu tragen, die ohnehin nicht planbar ist.

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Margit, 68, Buchhalterin in Pension aus Niederösterreich,

hat selbst schon früh begonnen, für ihre Pension vorzusorgen: „Für mich war Vorsorge ein absolutes Muss. Die staatliche Pension wird im Alter nicht reichen, die Jungen von heute müssen sich darüber klar sein.“ Der Pensionistin war finanzielle Unabhängigkeit immer sehr wichtig: „Ein bisschen sparen hat noch keinem geschadet. Ich selbst habe mir meine Rücklagen hart erarbeitet. Darauf bin ich auch sehr stolz.“

Susanne, 27, Studentin aus Wien,

plant ihr Leben nicht weiter als ein Jahr im Voraus: „Ich lebe lieber im ‚Hier und Jetzt‘ als mich auf mein Leben im Alter vorzubereiten. Ich weiß, dass ich mich auf die staatliche Pension nicht verlassen kann. Für mich ist Ausbildung daher die beste Form der Vorsorge.“ Susanne studiert an der Universität für Bodenkultur und ist bei der Berufswahl anspruchsvoll: „Mir ist wichtig, dass mich die Arbeit erfüllt und Spaß macht. Das Gehalt hat für mich nicht oberste Priorität.“