Barbara Karlich Show vom 13.09.2017

Raus aus der Sorgenfalle

Wiederholungssendung vom 08.04.2016

Sorgen haben auch ihr Gutes. Sie bereiten uns gedanklich auf mögliche Gefahren oder Unannehmlichkeiten vor, mahnen uns zur Vorsicht und ermöglichen es, dass wir uns auf alle Eventualitäten vorbereitet fühlen. Doch wer ständig grübelt, wird seines Lebens nicht mehr froh. Wie kann man es also schaffen die dunklen Sorgenwolken zu vertreiben und seine innere Haltung zum Positiven zu wenden?

© ORF
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Anita, 51, Büroangestellte aus Oberösterreich,

hat sich bis vor kurzem noch so viele Sorgen gemacht, dass sie fast vergessen hätte, was man mit dem Augenblick Schönes machen kann. Nicht nur, dass sie sich mit ihren eigenen Alltagssorgen beschäftigte, hat sie sich auch die Sorgen anderer angeeignet. „Ich habe hinterfragt, warum ich das mache – es war ein Schrei nach Anerkennung.“ Dazu hatte Anita zusätzlich Angst bevor etwas überhaupt passiert: „Wenn man die Anlage hat, sich zu sorgen, dann ist man mit den Gedanken ständig in der Zukunft und nie im Jetzt. Mit Sorgen ist man wie gelähmt und total passiv!“ Welche Methoden Anita schließlich geholfen haben, der Sorgenfalle zu entkommen, verrät sie in der Sendung.

Peter, 41, Journalist und Buchautor aus Wien,

wollte der Sorgenfalle entkommen, indem er nach den Prinzipien des Buches „The Secret“ lebte. „Doch dieser Glaube an ein wunscherfüllendes Universum verunsichert einen selbst, da man sich selbst die Schuld zu versagen gibt.“ Peter recherchierte und fand sein eigenes Rezept, um sein Leben zu optimieren, was er in seinem Buch „Das Universum steckt in dir. Schluss mit unerfüllten Wünschen“ festhielt: „Man muss diese Emotionen immer wieder durchspielen, dann nimmt es das Unterbewusstsein auf und kann beim nächsten Mal reagieren. Emotionen, Verhaltensweisen, Charakterzüge kann man umlernen. Was man sich immer vergegenwärtigen sollte: „99 % aller Sorgen sind unbegründet – so wie schlechte Träume.“